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Das Meringue-Disaster

IMG_5570 - Meringue disaster comp

Meringue / Baisers machen – nur 3 Zutaten: Eiweiß, Salz und Zucker.
Eiweiß schlagen, nach und nach den feinen Zucker hinzugeben, bis alles schön fluffig ist. Das sollte doch gelingen!

Der erste Versuch startete an einem regnerischen Sonntag: Das Aufschlagen des Eiweiß war gar nicht so schwer – nach und nach etwas feinen Zucker hineingegeben entstand eine wolkige, schaumige Masse – und schon geht es ab in den Ofen, laut Rezept für etwa 40 Minuten. Danach habe ich den Ofen ausgestellt und die Baisers noch für 2 Stunden im Ofen gelassen. Dann kam der große Moment – und die große Überraschung: Meine Meringues waren hohl, leer, komplett ausgefressen!!! Nur auf dem Boden klebte eine Marschmallow-artige Masse. So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Die Baisers schmecken und sind lecker, ab diese Hohlräume gefallen mir gar nicht.

Auf zum zweiten Versuch: Erdnuss-Mus-Meringue. Diesmal kein Regen, dafür Nebel. Nach der ersten Meringue Pleite sollte es nun besser laufen. Ich habe mich umgehend in den Weiten des “Neuland’s” informiert und herausgefunden: Böse Bedingungen zum Meringue backen: regnerisches/feuchtes Wetter und eine zu hohe Ofentemperatur. Doch für das Nichtgelingen des zweiten Versuchs kann das Wetter nicht zur Verantwortung gezogen werden. Der heutige Übeltäter: Erdnuss-Mus!!!!

Ich schlage also den schönen weißen Eischnee so vor mich hin und er wird größer und größer und ist von fabelhafter Konsistenz. Zwei Teelöffel Erdnuss-Mus sollten der Sache den letzten Schliff geben – doch als Eischnee und Mus sich treffen ist die Freude gar nicht groß – der Schnee fällt zusammen und alles ist nur noch eine klebrige, flüssige Masse. Das Fett und Eischnee sich nicht vertragen, da hätte ich auch vorher drauf kommen können – so lerne ich durch Erfahrung und bin wohl nun ein Stückchen schlauer als zuvor.

Was ich noch gelernt habe: Rettungsversuche mit Unmengen von Puderzucker machen die Masse auch nicht wieder fluffig!
Ich habe dann Kakao-Pulver untergemischt und die Masse in Muffin-Förmchen in den Ofen gestellt. Bei 120 Grad C – für 60 Minuten – doch beim ersten Testen war er wieder da: der gefürchtete Hohlraum.

Meine Mission soll beginnen: Meringue ohne Hohlraum backen!!!

Hier der Rettungsversuch:

IMG_5688 meringue 2 comp

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